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Thursday, 30 August 2012

Name



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The first thing you should do, is: Name it.
As soon as you put a name on it, you got the power.
You give it a definition, a purpose.
You rule. Name it!

Wednesday, 29 August 2012

He Had

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He had no family 
but a great career.
He had no pets 
but a huge bank account.
He had no joy in life 
but an expensive car.
He had no time for hobbies 
but was member of the golf club.
He had no comfortable shirt in his closet 
but designer suits.
He had no love
but regular sex.
He had no dreams
but too much ambition.

When he died 
he had nobody to bury him. 

Carrying Home

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I want to be a turtle.
Slowly getting old
carrying my home with me always.
They seem so patient and wise
and they look so strong
inside their shells.
There is so much I could learn from a turtle!

I want to be a turtle
far away from us humans.





Monday, 27 August 2012

Flaschenpost


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Barfuß durch warme Erde zu laufen war sie gewöhnt, schließlich war es eine ihrer Lieblingsbeschäftigungen. Sie lief durch den großen Garten, übers Feld bis zum Fluss. Warme Füße in kaltem Wasser. Ihre größte Angst waren die Blutegel. Der Fluss war sehr flach und sie fragte sich immer wo dieser kleine Fluss denn endete. Wahrscheinlich weiß sie das bis heute nicht. Viele Piratenfilme hatten sie dazu gebracht regelmäßig eine Flasche mit einer Botschaft in den Fluss zu werfen, in der Hoffnung jemand, am liebsten ein Pirat natürlich, würde ihr antworten. Sie rannte der Flasche hinterher bis das Flussufer wegen Gestrüpp oder Zäune nicht mehr zugänglich war. In ihrem kindlichen Verständnis müsste dieser kleine unscheinbare Fluss, der am Ende ihres Grundstückes vor sich hin plätschert, irgendwann in ein Meer fließen. Im Meer gab es ohne Zweifel Schiffe und Inseln, die natürlich  von Piraten erobert worden waren. Da die Piraten ja keine Kinder hatten, würden sie sich sicher über Post von einem kleinen Mädchen freuen. Diese logische Schlussfolgerungen führten die kleine immer wieder dazu, eine leere Weinflasche mit einem Brief darin mit Wachs zu versiegeln, und eben in den Fluss zu werfen. 

An diesem Tag hatte sie einen extra bunten Brief geschrieben. Ihre Adresse und Telefonnummer waren groß und deutlich am Ende des Briefes vermerkt. Dieses Mal würde der Pirat sicherlich antworten! Sie lief bald nach dem Mittagessen los. Barfuß durch warme Erde, übers Gras bis ans Ufer. Langsam beugte sie sich vor, mit der linken Hand hielt sie sich am Ast eines Baumes fest, der fast ins Wasser hineinragte. Die rechte Hand hielt fest die Flasche umklammert. Sobald sie die gewünschte Stelle erreicht hatte, ließ sie zügig die Flasche ins Wasser hineingleiten. An dieser Stelle gab es einen kleinen Strudel, wo das Wasser etwas schneller und stärker strömte, was der Flasche auf ihrem Weg ins Meer sicherlich von Vorteil sein würde.  Da saß sie nun, schaute ihrer Flasche nach und grübelte warum all die andern Flaschen unbeantwortet geblieben waren. Vielleicht hatte der Pirat ja kein Telefon? Oder der Postbote hatte sich geweigert den Brief des Piraten auszustellen. Vielleicht hatte es auch so stark geregnet, dass der Brief klatschnass geworden war, und sich aufgelöst hatte. Irgendeinen guten Grund musste es geben, dass sie nach so vielen Versuchen keine Antwort erhalten hatte. Aber diesmal würde es anders sein! Sie würde eine Antwort erhalten, von jemandem, der ganz besonder interessant und nett war! Ganz bestimmt! 
So vergingen die Tage in ihrer kleinen Ortschaft. Zur Schule gehen ( 309 Schritte bis zur Schule, hatte sie als Hausaufgabe die Woche zuvor zählen müssen), mit der Familie zu Mittagessen, draußen spielen, eine schöne Gute-Nacht-Geschichte erzählt bekommen, und immer wenn möglich barfuß. 

Sie spürte die Hitze in jeder einzelnen Zelle ihres Körpers. Ihre Kopfhaut brannte und ihre hohen Absätze suchten Halt auf den kaputten Gehwegen. Schon lange lief sie nicht mehr barfuß, schließlich war das hier zu gefährlich. Immer konzentriert den Löchern auf dem Boden und gleichzeitig den unzähligen Menschen ausweichen. Ihre Tasche unter dem Arm, fest umklammert. Das Gleichgewicht nicht verlieren, nach Dieben Ausschau halten, den Löchern ausweichen und gleichzeitig die Bank finden, das war bei 35 Grad im Schatten eine Herausforderung. Lärm. Unerträglicher Lärm. Menschen, die laut schreiend gefälschte oder gestohlene Ware anbieten. Oder Goldzähne kaufen möchten. Oder deine langen Haare. Glatte Haare sind viel mehr wert, schreit es. Laute, dreckige, überfüllte Busse schlängeln sich durch die engen Straßen. Die Menschen darin eingepfercht wie Tiere auf ihrem Weg zum Schlachthaus. Die Luft zum Schneiden dick genug. Es fühlte sich an, als würde sie warmen Pudding einatmen. Glitschig, heiß, braun. Irgendwo musste die Bank doch sein? Da war sie nun, die Kleine, immer noch auf der Suche nach ihrem Piraten in einem fremden, heißen Land. Gefangen in ihrem eigenen Abenteuer. Würde sie finden, was sie suchte?

Strings

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Can you feel the strings vibrating?

Swallow Again!

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So this is living.
Swallowing one disappointment
and preparing yourself for the next ice cold gulp
running down your throat
hitting your stomach
freezing you from the inside
making your heart stop for one second
while you take a deep breath
and swallow again.



Friday, 24 August 2012

Let me Stay

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No! Please, do not wake me up! 
I might have nightmares but I prefer to stay here.
Don't take me back outside. 
It makes me sick! 
Let me stay here, 
covered with a duvet, 
hugging a pillow, 
dreaming of another world. 
Let me stay, please.

The day you changed my world, or: Breivik

You sit there and smile
while you tell a story
that is cruel and painful.

You sit there and smile
while you answer questions about
why you did it and how.

You sit there and smile
while I hold in my hands
the picture of my child.

A child that is gone
not with the wind,
but with bullets you shot
from your illegal gun
with your brutal hands
and your insane mind.

I sit there and cry
helplessly lost
trying to understand
the reason for your existence.





Thursday, 23 August 2012

Y

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I want everything
I am special
I am smart
I am cool
I want everything

You are old
You fucked our country
You are boring
You are last week
You are A

I am Y
Y should I do something I don't like
Y should I wait for anything
Y should I make an effort
Y should I not get what I want

I am Y
Son of Asses
lost in the alphabet.


Tuesday, 21 August 2012

Hurry


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Why do you always hurry? 
You know what comes in the end: 
a tiny wooden coffin for your corpse to rot in. 
And still, you hurry. As if the end was your goal. 
What's so cool about coffins?